US-Re-exportkontrolle – Extraterritoriale Auswirkungen für Schweizer Unternehmen
Schweizer Unternehmen unterliegen grundsätzlich dem Schweizer Exportkontroll- und Sanktionsrecht. In vielen Fällen können jedoch zusätzlich die Vorschriften des US-Exportkontrollrechts Anwendung finden. Die Vereinigten Staaten wenden ihre Exportkontroll- und Sanktionsbestimmungen teilweise extraterritorial an und setzen diese weltweit konsequent durch.
Gerade für international tätige Unternehmen kann dies erhebliche Auswirkungen auf Exportgeschäfte, Lieferketten und internationale Kooperationen haben. Verstösse gegen US-Exportkontrollvorschriften können zu erheblichen finanziellen Sanktionen sowie zu weitreichenden Geschäftsbeschränkungen führen.
In diesem Seminar erhalten die Teilnehmenden einen praxisorientierten Überblick über das US-Exportkontrollrecht und dessen Bedeutung für Schweizer Unternehmen. Sie lernen, wann US-Regeln auf internationale Geschäfte Anwendung finden können und wie Unternehmen entsprechende Risiken erkennen und steuern können. Ein besonderer Fokus liegt auf den Export Administration Regulations (EAR), der De-Minimis-Rule sowie dem US-Sanktionsrecht.
- Grundlagen des US-Exportkontrollrechts
- Bedeutung der US-Regeln für Schweizer Unternehmen
- Export Administration Regulations (EAR)
- De-Minimis-Rule und Re-Exportkontrollen
- US-Sanktionsrecht und Embargos
- Extraterritoriale Wirkung von US-Vorschriften
- Praktische Umsetzung im Unternehmen
Dieses Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die mit Exportkontrollfragen im internationalen Handel befasst sind, insbesondere:
- Exportkontroll- und Compliance-Verantwortliche
- Mitarbeitende im Export und internationalen Vertrieb
- Logistik- und Zollfachpersonen
- Mitarbeitende in Rechts- und Compliance-Abteilungen
- Fachpersonen aus Supply Chain Management
Philipp Weber-Lortsch | Deloitte
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Preis
CHF 350.–CHF 250.–


